Dr. Daniel A. Opoku

Transformation · Innovation · Governance

Was wäre, wenn
es besser geht?

Wertschöpfung anders denken. Eine schwierige Entscheidung klarer machen. Einer guten Idee Gestalt geben. Solche Fragen reizen mich — und für solche Aufgaben habe ich als Berater, Führungskraft und Unternehmer Verantwortung übernommen. Ich arbeite mich in das Geschäft ein, erkenne Möglichkeiten über Fachgrenzen hinweg und entwickle daraus mit anderen etwas, das in der Praxis trägt.

Mein Werdegang
Drei ineinandergreifende Module in Türkis, Kobaltblau und Metall — eine abstrakte Darstellung des Zusammenspiels von Systemen
Die richtigen Stärken
zusammenbringen

Erfahrung

Das Geschäft verstehen.
Entwicklung gestalten.

Wie entsteht Wertschöpfung — und was muss dafür künftig anders funktionieren? Diese Frage zieht sich durch meinen Werdegang: von internationalen Wertschöpfungsketten und Restrukturierung über das eigene Unternehmen und nachhaltige Geschäftsmodelle bis zur künstlichen Intelligenz. Dabei verbinde ich unternehmerisches Urteilsvermögen, die Gestaltung tragfähiger Strukturen und Verantwortung für die Umsetzung.

≈2×

Jahresumsatz gegenüber dem Vorjahr

Den Jahresumsatz über eine vierjährige Wachstumsphase im eigenen Unternehmen jeweils etwa verdoppelt. Erarbeitet durch Kundengewinnung, Preisgestaltung, verlässliche Leistung und die tägliche Arbeit am Geschäft.
2023–2026Nachhaltigkeit als unternehmerische TransformationTÜV Rheinland Consulting · Senior Advisor

Internationale Programme geleitet, die Nachhaltigkeitsanforderungen mit Strategie, Managementprozessen und neuen Leistungen verbinden. Konzepte für Kreislaufwirtschaftsportfolios entwickelt und mehr als 80 Softwarelösungen bewertet — als Grundlage für Kundenentscheidungen und Technologiepartnerschaften.

Ein anspruchsvolles Programm zur konzernweiten Treibhausgasbilanzierung zum Abschluss gebracht: ein internationales Team und spezialisierte Partner koordiniert, Zuständigkeiten geklärt und Daten sowie Berichterstattung auf externe Prüfung ausgerichtet.

Dieser Blick auf Geschäftsmodelle prägte auch neue Beratungsangebote, Workshops für Führungskräfte und ein fachübergreifendes Netzwerk aus Recht, Prüfung und Beratung.

2020–2022Voraussetzungen für Investitionen schaffenBrainergy Park Jülich · Leiter Unternehmensansiedlung & Marketing

Das Auswahl- und Bewertungsverfahren für einen 52 Hektar großen Gewerbepark der Energiewende entwickelt und umgesetzt. Bewertung, Abstimmung und wirtschaftliche Verhandlungen für mehr als 170 ansiedlungsinteressierte Unternehmen über mehrere Runden geleitet.

Die wirtschaftliche Logik der Geschäftsmodelle mit den Innovations- und Nachhaltigkeitszielen des Parks verbunden. Mit drei Kommunen, Unternehmen und Fachberatern unterschiedliche Interessen in Entscheidungen und tragfähige Ansiedlungsvereinbarungen überführt.

Parallel zur Unternehmensansiedlung Marketing und Öffentlichkeitsarbeit geleitet. Klare Kriterien machten Entscheidungen nachvollziehbar — auch für Unternehmen, die kein Grundstück erhielten.

2014–2020Ein Unternehmen aufbauen. Wachstum erarbeiten.Unternehmer & selbstständiger Berater

Ein eigenes Dienstleistungsunternehmen aufgebaut und geführt: mit Verantwortung für Strategie, Kundengewinnung, Preise und Leistungserbringung. Über eine vierjährige Wachstumsphase den Jahresumsatz jeweils etwa verdoppelt. Wie eng ein überzeugendes Angebot, tragfähige Wirtschaftlichkeit und verlässliche Umsetzung zusammengehören, wurde dabei täglich konkret.

Start-ups bei Geschäftsmodellen, Leistungsportfolios und Marktpositionierung in Upcycling und Kreislaufwirtschaft beraten. Im Mittelpunkt standen der Kundennutzen, eine erkennbare Differenzierung und die Frage, wie daraus ein wirtschaftlich tragfähiges Geschäft entsteht.

Maßgeschneiderte Produktionsabläufe entwickelt und verkauft, die Kundenteams intern betreiben konnten, sowie immersive digitale Showrooms zur Unterstützung des Vertriebs. Innovation musste sich im Arbeitsalltag bewähren.

2007–2014Hoher Anspruch. Von Anfang an in der Praxis.EY · goetzpartners · KPMG

Die ersten Jahre in der internationalen Beratung prägten meinen Qualitätsanspruch. Bei EY und KPMG hieß Verrechnungspreisberatung, die grenzüberschreitende Wertschöpfung ganzer Konzerne zu verstehen: Tätigkeiten, Verantwortlichkeiten, Risiken und wirtschaftliche Beziehungen.

Bei goetzpartners führte dieser Blick in Transformation und Restrukturierung: Prozesse neu gestalten, Steuerungskennzahlen entwickeln und Daten über Systemgrenzen hinweg verbinden, damit Fortschritte im Verhältnis zum Geschäft messbar wurden.

Projektverantwortung, internationale Teams und anspruchsvolle Kundenbeziehungen lehrten mich, aus fundierter Analyse eine Entscheidung zu machen — und daraus eine Aufgabe, die sich umsetzen lässt.

Arbeitsweise

Eine klare Richtung.
Ein Team, das sie umsetzt.

Ich stelle früh Fragen, mache Entscheidungen greifbar und bringe unterschiedliche Stärken zusammen. Struktur soll Menschen handlungsfähig machen. Entscheidend ist, ob eine Lösung trägt — wirtschaftlich, im Arbeitsalltag und für die Beteiligten.

Menschen

Verständigung schaffen.
Vertrauen verdienen.

Bevor ich um Unterstützung werbe, möchte ich verstehen, was den Einzelnen wichtig ist. In Jülich hieß das, drei Kommunen einzubinden und Auswahlentscheidungen gegenüber Unternehmen zu begründen. Eine Entscheidung konnte enttäuschen und dennoch verstanden und akzeptiert werden.

In der Praxis: Interessen verstehen, Kriterien klären, Entscheidungen nachvollziehbar machen.

Innovation

Vom Bedarf ausgehen.
Die Anwendung mitdenken.

Mit dem Business Model Canvas verbinde ich Kundenbedarf, Angebot und Wirtschaftlichkeit; Design Thinking hilft, Annahmen aus Nutzersicht zu prüfen. Im eigenen Unternehmen entstanden daraus maßgeschneiderte Produktionsabläufe, die Kundenteams ohne spezialisiertes Fachwissen selbst betreiben konnten.

In der Praxis: Kundenbedarf → tragfähiges Geschäftsmodell → nutzbare Lösung.

Verantwortung

Entscheidungen klären.
Verantwortung verankern.

Wer entscheidet auf welcher Grundlage — und wer übernimmt den nächsten Schritt? So wird Governance, also die Steuerung und Verantwortungsordnung einer Organisation, konkret. In einer konzernweiten Treibhausgasbilanzierung machten klare Zuständigkeiten und nachvollziehbare Daten die internationale Zusammenarbeit steuerbar und die Berichterstattung prüfbar.

Methodisches Fundament: PRINCE2 Agile und Scrum; im Alltag klare Zuständigkeiten, Überprüfung und Anpassung.

Expertise

Wie Regeln, Anreize
und Ideen Wirtschaft prägen.

In meiner Promotion habe ich untersucht, warum Reformen ins Stocken geraten und wie Institutionen und Anreize menschliches Handeln beeinflussen. Dieser Blick prägt meine Arbeit bis heute: auf Governance, Unternehmenskultur, Geschäftsmodelle und die Voraussetzungen für Transformation. Weiterbildung ergänzt ihn um Methoden und technisches Verständnis für die Praxis.

Dr. rer. pol., magna cum laude · Universität Bayreuth

Transformation & Innovation gestaltenTransformationsführung · agiles Projektmanagement
  • Leading Transformation — Macquarie University, 2023
  • PRINCE2 Agile Foundation — Axelos, 2023; strukturiertes Projektmanagement in Verbindung mit agiler Umsetzung
  • Professional Scrum Master I — Scrum.org, 2023

Weitere abgeschlossene Kurse: Objectives and Key Results (OKR) — Führung über Ziele und messbare Ergebnisse, Targetter, 2020; Design Thinking, Udemy, 2021; Requirements Engineering — systematische Anforderungsentwicklung, Udemy, 2021.

Nachhaltigkeit & GeschäftsmodelleMaterialien, Ressourcen und Organisationsentwicklung
  • Sustainability Manager — TÜV Rheinland, 2024
  • Circular Economy — Sustainable Materials Management — Lund University, 2023
Technologie & neue MöglichkeitenWeiterbildung und praktische Erprobung

Kurse zu Cloud Computing, Blockchain und Einführung in das Quantencomputing — Hasso-Plattner-Institut, 2022.

Aktueller Schwerpunkt: Infrastruktur für künstliche Intelligenz, deren verantwortungsvolle Steuerung und praktische Anwendungen im Unternehmen.

Über mich

Bestehendes hinterfragen.
Selbst mitgestalten.

Mich interessiert, was noch möglich ist — in einer Idee, einem Unternehmen oder einem Menschen.

Ich arbeite mich gern in ein Thema ein, verbinde Gedanken über Fachgrenzen hinweg und schätze Menschen, deren Stärken meine ergänzen. Ich bringe eine eigene Sicht mit, lasse sie gern durch gute Argumente herausfordern und lege Wert auf die Qualität dessen, was wir gemeinsam schaffen. Die Details zu verstehen, gehört für mich zur Verantwortung für das Ergebnis.

Schreiben, Vorträge und Lehre helfen mir, Erfahrungen weiterzugeben und mein Denken zu schärfen. Auch mein langjähriges Engagement in der Gemeinde ist mir wichtig. Abstand und neue Gedanken finde ich beim Wandern, auf dem Rennrad oder mit dem Rucksack unterwegs.